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Wer ist YETI?


YETI

geb. 1999 in Tarajalejo, Fuerteventura

verstorben am 09.06.2004 in 30938 Burgwedel

Unsere gesamte Tierschutzarbeit mit weißen Hunden fing eigentlich mit dieser Hündin namens Yeti an. Zwar waren wir auch schon vorher beim Deutschen Tierschutzbund und in anderen Tierschutzorganisationen tätig, aber wegen Yeti gründeten wir dann unseren eigenen Tierschutzverein, um so den Hunden in Not, vor allem aus Südeuropa, eine Auffangmöglichkeit in Deutschland bieten zu können und sie dann aus Pflegestellen weiterzuvermitteln.

Aber alles der Reihe nach: Zunächst beschränkte sich anfangs unsere Tierschutztätigkeit auf weiße Schäferhunde, da wir selbst zwei weiße Schäferhunde besitzen und seinerzeit in den Verein "Weiße Schäferhunde in Not e.V." eintraten, um und dort im Vorstand aktiv tätig zu werden. Wir stellten die Aufnahmemodalitäten von einer bisherigen Auffangstation mit Zwingeranlagen in Schleswig-Holstein auf die liebevolle Aufnahme in Pflegefamilien (also mit direkten Familienanschluss für den jeweiligen Hund in Not) um. Relativ schnell stellten wir fest, dass es immer mehr Interessenten für weiße Schäferhunde in Not gab als tatsächlich Exemplare dieser Rasse, die in Not geraten waren. Somit erweiterten wir unsere Tierschutztätigkeit auch auf Samojeden, vor allem da wir uns seit der Aufnahme von Yeti im Mai 2001 auch mit der Rasse Samojede auseinander setzten.

Da die Rasse Samojede in Deutschland relativ unbekannt ist, dachten wir anfangs nicht, dass die Vermittlung ebenso gut laufen würde wie die Vermittlung der weißen Schäferhunde. Aber wir hatten uns geirrt. Durch ihr absolut liebes und kinderfreundliches Wesen gab und gibt es für diese Rasse immer mehr Interessenten. Viele Interessenten, die sich zunächst für einen weißen Schäferhund in Not interessierten, schwenkten dann auf einen Samojeden in Not um.

Aus Spanien wurden uns dann immer mehr Samojeden und auch weiße Mischlinge gemeldet. Natürlich konnten wir nicht sagen, dass wir diesen Hunden nicht helfen und so nahmen wir auch die weißen Mischlinge in die Vermittlung auf. Und naja, nach und nach kamen zu den überwiegend weißen Hunden dann auch gelbe, braune, schwarze, rote, gefleckte oder gestromte Hunde in Not dazu, egal ob reinrassig oder Mischlinge. Und so erschien uns der Name Nothilfe für weiße Hunde nun nicht mehr gerechtfertigt und eine Umbenennung wurde notwendig.

Nun ja, hätte es damals Yeti aus Fuerteventura nicht gegeben, die leider im Alter von 5 Jahren trotz aller tierärztlichen Bemühungen viel zu früh verstarb, dann gäbe es unsere Tierschutzarbeit wahrscheinlich in dieser Form nicht. Daher haben wir unseren Tierschutzverein nach Yeti benannt. Sie war quasi die Vorreiterin und Wegbereiterin für so viele Hunde aus Deutschland, Spanien, Italien, Rumänien und Griechenland, die Aufnahme bei uns fanden. Wir hoffen, auch weiterhin allen möglichen Hunden in Not eine Aufnahmemöglichkeit bieten zu können, um sie von Pflegestellen aus an liebevolle Familien weiterzuvermitteln.

Simone & Thorben Zühlke